Polyneuropathie Wie Implantat-Akupunktur zur Linderung von Begleitsymptomen beitragen kann

Implantat-Akupunktur bei Polyneuropathie

Mit Hilfe der Implantat-Akupunktur wird versucht, das Gehirn zur vermehrten Ausschüttung körpereigener Botenstoffe anzuregen. Hierdurch können die typischen Symptome der Polyneuropathie gelindert oder unterdrückt werden. Insbesondere die Endorphine – die körpereigenen „Schmerzhemmer“ – können durch die Neurostimulation bewirken, dass Schmerzen und Missempfindungen deutlich abnehmen.

Diese Methode zielt auf eine langfristige Stabilisierung des Nervensystems und eine Verbesserung der Durchblutung in den betroffenen Regionen ab.

Ergebnisse aus Nachuntersuchungen

Unsere ersten Nachuntersuchungsergebnisse zu diesem neuen Therapieverfahren sind vielversprechend. Es zeigen sich Hinweise darauf, dass rund 70 % aller behandelten Patientinnen und Patienten gut auf die Implantat-Akupunktur angesprochen haben.

Die Methode gilt als risikoarm, da bisher keine relevanten Nebenwirkungen oder Wechselwirkungen bekannt sind. Durch die Verwendung winziger Mini-Implantate aus biokompatiblem Titan ist das Verfahren besonders schonend und komplikationsarm.

Die Behandlung besteht aus:

  • Ausführliches Vorgespräch
  • Untersuchung spezifischer Zonen und Punkte am Ohr (z. B. Auffinden der Dopamin-Zone)
  • Implantation von Titan-Nadeln (Implax®) oder resorbierbaren Implantaten (Templax®)
  • Überprüfung und ggf. Anpassung der Medikation
  • Nachbeobachtung über 12 Monate (zumeist telefonisch)

Ihr Ansprechpartner

Dr. med. Stefan Lobner, Implantat-Akupunkteur Grad 3 - Experte für dauerhafte Akupunktur in Meerbusch

Dr. med. Stefan Lobner
Implantat-Akupunkteur
Grad III

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Häufige Fragen zur Implantat-Akupunktur bei Polyneuropathie

Akupunktur wird seit vielen Jahren auch bei neurologischen Beschwerden ergänzend eingesetzt. Einzelne Studien und klinische Erfahrungen deuten darauf hin, dass Akupunktur unterstützend dazu beitragen kann, Beschwerden wie Kribbeln, Brennen, Taubheitsgefühle oder neuropathische Schmerzen zu beeinflussen und die Lebensqualität zu verbessern.

Bei der klassischen Akupunktur werden Nadeln nur für eine begrenzte Zeit gesetzt und anschließend wieder entfernt. Die Implantat-Akupunktur arbeitet hingegen mit kleinen Titan-Implantaten oder selbstauflösenden Implantaten, die an definierten Punkten der Ohrmuschel unter die Haut eingesetzt werden. Dadurch entsteht eine kontinuierliche Stimulation, die länger auf das Nervensystem einwirken kann.

Die Implantate setzen gezielte Reize an spezifischen Punkten der Ohrmuschel, die über Nervenverbindungen mit dem zentralen Nervensystem verbunden sind. Dadurch können körpereigene Regulationsprozesse angeregt werden. Aus medizinischer Sicht wird diskutiert, dass dies unter anderem Einfluss auf die Ausschüttung körpereigener Botenstoffe, die Schmerzwahrnehmung und Missempfindungen haben kann.

Akupunktur wird unter anderem bei Beschwerden wie Kribbeln, Brennen, Taubheitsgefühlen, Missempfindungen oder neuropathischen Schmerzen eingesetzt. Auch begleitende Symptome wie Schlafstörungen oder allgemeine Belastungen im Alltag können im Rahmen einer ergänzenden Behandlung berücksichtigt werden.

Implantat-Akupunktur wird nicht als Ersatz, sondern als ergänzende Behandlungsmethode zur schulmedizinischen Standardtherapie eingesetzt. Ziel ist es, im Rahmen eines komplementärmedizinischen Ansatzes zusätzliche Impulse zur Unterstützung des Nervensystems und zur Regulation der Beschwerden zu setzen.

Erste Nachuntersuchungen sowie klinische Erfahrungen aus unserer Praxis deuten darauf hin, dass ein Teil der behandelten Patientinnen und Patienten positiv auf die Implantat-Akupunktur reagieren kann. Der individuelle Verlauf ist jedoch unterschiedlich und hängt unter anderem von Ursache, Ausprägung und Dauer der Beschwerden ab.

Nach einem ausführlichen ärztlichen Gespräch werden die relevanten Punkte an der Ohrmuschel bestimmt. Anschließend werden kleine Implantate unter die Haut eingesetzt, die eine kontinuierliche Stimulation ermöglichen. Der Eingriff dauert in der Regel etwa 30 Minuten. Die weitere Betreuung erfolgt individuell über ein Jahr im Rahmen regelmäßiger telefonischer Nachkontrollen.

Für eine persönliche Einschätzung besteht die Möglichkeit eines Beratungsgesprächs mit Dr. med. Stefan Lobner – entweder vor Ort in der Praxis oder im Rahmen einer Videosprechstunde. Dabei können Beschwerden, bisherige Behandlungen und mögliche Therapieansätze besprochen werden.
Zusätzlich können Sie kostenlos Informationsmaterial zur Implantat-Akupunktur anfordern, um sich vorab einen Überblick über die Methode und den Ablauf zu verschaffen.Zusätzlich können Sie kostenlos Informationsmaterial zur Implantat-Akupunktur anfordern, um sich vorab einen Überblick über die Methode und den Ablauf zu verschaffen.

Mögliche positive Effekte der Implantat-Akupunktur bei Polyneuropathie

  • Reduktion von Kribbeln, Brennen und Taubheitsgefühlen
  • Verbesserung der Durchblutung in den betroffenen Arealen
  • Verminderung neuropathischer Schmerzen
  • Stabilisierung der Schlafqualität
  • Unterstützung des allgemeinen Wohlbefindens

Eigene Langzeitbeobachtungen und weiterführende Informationen

In unserer Praxis führen wir kontinuierlich eigene Anwendungs- und Langzeitbeobachtungen zur Implantat-Akupunktur durch.
Die daraus gewonnenen Ergebnisse können Sie auf Wunsch kostenfrei in unserer Praxis anfordern.

Weiterführende Einblicke finden Sie zudem im Fachbuch „Implantat-Akupunktur – Präzisionstherapie für neurologische und psychosomatische Krankheiten sowie für chronische Schmerzerkrankungen“ von Dr. med. Stefan Lobner und Dr. med. Rolf Wlasak (2025).

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