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Entwicklung der Implantat-Akupunktur / Neurostimulation
Ursprung einer modernen, in Deutschland entwickelten Methode
Die Implantat-Akupunktur, auch Neurostimulation genannt, ist eine moderne Behandlungsmethode, die in Deutschland entwickelt wurde.
Unter der Leitung von Dr. Rolf Wlasak erarbeiteten Ärzteteams und Wissenschaftler die Grundlagen dieser innovativen Therapieform.
Idee und Wirkprinzip
Die Grundidee der Implantat-Akupunktur besteht darin, dass Implantate kontinuierliche und stärkere Reize auf das zentrale Nervensystem (ZNS) ausüben können als die klassische Akupunktur.
Hierdurch können vor allem neurologische und chronische Erkrankungen oft effektiver und langfristiger behandelt werden. Zudem ist in vielen Fällen nur eine einmalige Behandlung erforderlich, wodurch sich die gesamte Behandlungsdauer deutlich verkürzen kann.
Anwendung und Wirkung
Bei dieser Methode werden kleine Implantat-Nadeln entweder dauerhaft (Titan-Nadeln) oder vorübergehend (resorbierbare Nadeln) in die äußere Ohrmuschel implantiert.
Dies führt zu einer Anregung bestimmter Hirnregionen im zentralen Nervensystem und zu einer Regulation des vegetativen Nervensystems – beispielsweise bei Stimmungsschwankungen, Depressionen oder neurologischen Funktionsstörungen.
Wissenschaftliche Veröffentlichungen
Dr. Rolf Wlasak hat die Grundlagen und Methode im Springer-Verlag als Fachbuch veröffentlicht (Implantat-Akupunktur; ISBN: 978-3-642-20025-0).
Mittlerweile (Stand 2025) haben Dr. Wlasak und Dr. Lobner das zweite Fachbuch zu dieser Methode im Springer-Verlag herausgegeben: Implantat-Akupunktur: Präzisionstherapie für neurologische und psychosomatische Krankheiten sowie für chronische Schmerzerkrankungen, 2025, Print-Ausgabe, 122 Seiten; ISBN-10: 3662712938.
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