Demenz-Erkrankungen

Wir behandeln Demenz-Erkrankungen mit Implantat-Akupunktur. Bei dieser neuen Behandlungsmethode stimuliueren kleine Titan-Implantate (0,78 mm im Durchmesser) über das äußere Ohr unmittelbar das zentrale Nervensystem. Hierduch können Nervenzellen und Nervengruppen innerhalb des Gehirn ggf. wieder stärker angeregt und stimuliert werden.

Implantat-Akupunktur führt zu einer Anregung von Nervenzellen im Gehirn und kann bei den folgenden Formen einer Demenz angewendet werden:

• Alzheimer-Demenz (mit 60% am häufigsten)

• vaskuläre Demenz (verminderte Durchblutung des Gehirns)

• gemischte Demenz (bedingt durch Alzheimer- und vaskuläre Demenz)

• frontotemporale Demenz (Morbus Pick)

• Lewy-Körperchen-Demenz

• Parkinson-Demenz

• andere Demenzen

 

Implantat-Akupunktur kann insbesondere die Botenstoffe Dopamin, Endorphin und Acetylcholin innerhalb des Gehirns anreichern. Bei vielen Demenz-Formen (z.B. Morbus Alzheimer) kann insbesondere der Botenstoff Acetylchonin nicht mehr in ausreichenden Mengen produziert werden. Über die Zeit führt der Mangel an Acetylcholin zu einer allgemeinen Leistungsschwächung des Gehirns.

Dopamin wird in der wissenschaftlichen Forschung als "Glückshormon" bezeichnet. Störungen im Dopaminsystem werden für den Morbus Parkinson und für das Restless Legs Syndrom (RLS) verantwortlich gemnacht. Jetzt wurde in einer Studie gezeigt, dass der Botenstoff auch für das Langzeitgedächtnis eine wichtige Rolle spielt.

Neurowissenschaftler der Universität Magdeburg untersuchten dazu Studienteilnehmer zwischen 65 und 75 Jahren, denen Dopamin (Levodopa) verabreicht wurde. In einem Gedächtnistest, bei dem sie nach sechs Stunden zuvor gezeigte Fotos wieder erkennen sollten, schlossen diese Teilnehmer besser ab als eine Vergleichsgruppe, die ein Scheinpräparat genommen hatte. Dies bestätigt die Vermutung, dass "Dopamin" dazu beiträgt, Erinnerungen im Gehirn dauerhaft zu verankern. Dopamin verbessert die Überlebenschance von Gedächtnisinhalten, so die Forscher.

Chowdhury R. et al.

Dopamine modulates episodic memory persistence in old age. J. Neurosci. 2012, 32 (41): 14193-14204

 

Bei einer Demenz kommt es zu einem Defizit der kognitiven, emotionalen und sozialen Fähigkeiten. Hierbei ist vor allem das Kurzzeitgedächtnis, das Denken, die Sprache, die Motorik und bei einigen Patienten auch die Persönlichkeitsstruktur sehr beeinträchtigt.

Im weiteren Verlauf verschwinden auch bereits eingeprägte Inhalte im Langzeitgedächtnis, so dass die Betreffenden zunehmend die während ihres Lebens erworbenen Fähigkeiten und Fertigkeiten verlieren. Bei allen unterschiedlichen Formen der Demenz (z.B. Demenz vom Alzheimer-Typ) sollte so früh wie möglich behandelt werden. Hierbei kann neben einer modernen Arzneimittel-Therapie auch eine Implantat-Akupunktur helfen, dass das zentrale Nervensystem wieder angeregt und nachhaltig stimuliert bleibt.

Hierbei werden kleine Nadeln aus medizinischem Rein-Titan (Implax©) in das Ohrläppchen gesetzt. Diese Nadeln müssen dort verweilen, damit das Gehirn dauerhaft stimuliert bleibt. Gerne beantworten wir im Vorfeld auch telefonisch individuelle Fragen.