Tinnitus Wie Implantat-Akupunktur unterstützend wirken kann

Implantat-Akupunktur bei Tinnitus

Bei der Behandlung werden kleine Nadeln aus Titan oder auflösbare Implantate, sogenannte Templantate, unter die Haut des äußeren Ohrläppchens gesetzt.

Hierdurch soll das zentrale Nervensystem (ZNS) angeregt werden, die Eigen-Geräusche – also den Tinnitus – wieder leiser zu regulieren bzw. zu dämpfen.

Unsere Nachuntersuchungen zeigen, dass sich positive Effekte bei circa 50 % der behandelten Patientinnen und Patienten mit chronischem Tinnitus (länger als 2 Jahre) und bei circa 80 % der Behandelten mit akutem Tinnitus (kürzer als 1 Jahr) gezeigt haben.

Sicherheit und Verträglichkeit

Die Methode gilt als risikoarm. Es sind keine Entzündungen, Blutungen oder Knorpelschäden am Ohr bekannt. Unsere Praxis hat bis heute circa 50.000 Mini-Implantate eingesetzt.

Die Behandlung besteht aus:

  • Ausführliches Vorgespräch
  • Untersuchung spezifischer Zonen und Punkte am Ohr (z. B. Auffinden der Dopamin-Zone)
  • Implantation von Titan-Nadeln (Implax®) oder resorbierbaren Implantaten (Templax®)
  • Überprüfung und ggf. Anpassung der Medikation
  • Nachbeobachtung über 12 Monate (zumeist telefonisch)

Ihr Ansprechpartner

Dr. med. Stefan Lobner, Implantat-Akupunkteur Grad 3 - Experte für dauerhafte Akupunktur in Meerbusch

Dr. med. Stefan Lobner
Implantat-Akupunkteur
Grad III

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Häufige Fragen zur Implantat-Akupunktur bei Tinnitus

Akupunktur wird seit vielen Jahren auch bei Beschwerden wie Tinnitus ergänzend eingesetzt. Einzelne Studien und klinische Erfahrungen deuten darauf hin, dass Akupunktur unterstützend dazu beitragen kann, Ohrgeräusche, innere Anspannung oder begleitende Belastungen zu beeinflussen und die Lebensqualität zu verbessern.

Bei der klassischen Akupunktur werden Nadeln nur vorübergehend gesetzt und anschließend wieder entfernt. Die Implantat-Akupunktur arbeitet hingegen mit kleinen Titan-Implantaten oder selbstauflösenden Implantaten, sogenannten Templantaten, die an definierten Punkten der Ohrmuschel unter die Haut eingesetzt werden. Dadurch entsteht eine kontinuierliche Stimulation über einen längeren Zeitraum.

Die Implantate setzen gezielte Reize an spezifischen Punkten der Ohrmuschel, die über Nervenverbindungen mit dem zentralen Nervensystem verbunden sind. Aus medizinischer Sicht wird diskutiert, dass dadurch Regulationsprozesse im Bereich der Wahrnehmung und Verarbeitung von Ohrgeräuschen beeinflusst werden können.

Akupunktur wird sowohl bei akutem als auch bei chronischem Tinnitus eingesetzt. Besonders bei länger bestehenden Ohrgeräuschen wird sie häufig als ergänzende Behandlungsmethode im Rahmen eines ganzheitlichen Therapiekonzepts in Betracht gezogen.

Implantat-Akupunktur wird nicht als Ersatz, sondern als ergänzende Behandlungsmethode zu bestehenden HNO-ärztlichen oder weiteren therapeutischen Maßnahmen eingesetzt. Ziel ist es, im Rahmen eines komplementärmedizinischen Ansatzes zusätzliche Impulse zur Regulation des Nervensystems zu setzen.

Nachuntersuchungen sowie klinische Erfahrungen aus unserer Praxis deuten darauf hin, dass ein Teil der behandelten Patientinnen und Patienten positiv auf die Implantat-Akupunktur reagieren kann. Dabei zeigen sich Unterschiede zwischen akutem und chronischem Tinnitus. Der individuelle Verlauf ist jedoch unterschiedlich und von verschiedenen Faktoren abhängig.

Die Methode gilt als risikoarm und wird in der Regel gut vertragen. Bisher sind keine relevanten Nebenwirkungen oder Knorpelschäden bekannt. Durch die Verwendung sehr kleiner Implantate ist das Verfahren besonders schonend.

Nach einem ausführlichen ärztlichen Gespräch werden die relevanten Punkte an der Ohrmuschel bestimmt. Anschließend werden kleine Implantate unter die Haut eingesetzt, die eine kontinuierliche Stimulation ermöglichen. Der Eingriff dauert in der Regel etwa 30 Minuten. Die weitere Betreuung erfolgt individuell über ein Jahr im Rahmen regelmäßiger telefonischer Nachkontrollen.

Für eine persönliche Einschätzung besteht die Möglichkeit eines Beratungsgesprächs mit Dr. med. Stefan Lobner – entweder vor Ort in der Praxis oder im Rahmen einer Videosprechstunde. Dabei können Beschwerden, bisherige Behandlungen und mögliche Therapieansätze besprochen werden.
Zusätzlich können Sie kostenlos Informationsmaterial zur Implantat-Akupunktur anfordern, um sich vorab einen Überblick über die Methode und den Ablauf zu verschaffen.

Eigene Langzeitbeobachtungen und weiterführende Informationen

In unserer Praxis führen wir kontinuierlich eigene Anwendungs- und Langzeitbeobachtungen zur Implantat-Akupunktur durch.
Die daraus gewonnenen Ergebnisse können Sie auf Wunsch kostenfrei in unserer Praxis anfordern.

Weiterführende Einblicke finden Sie zudem im Fachbuch „Implantat-Akupunktur – Präzisionstherapie für neurologische und psychosomatische Krankheiten sowie für chronische Schmerzerkrankungen“ von Dr. med. Stefan Lobner und Dr. med. Rolf Wlasak (2025).

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