Demenzerkrankungen Wie die Implantat-Akupunktur unterstützend bei Demenz und Alzheimer unterstützend wirken kann
Die Implantat-Akupunktur kann im Rahmen eines komplementärmedizinischen Ansatzes unterstützend zur Linderung von Begleitsymptomen beitragen, das Gedächtnis und die Konzentration stärken sowie die Lebensqualität nachhaltig verbessern. Ziel dieser Methode ist es, die neuronale Aktivität zu stabilisieren und körpereigene Regenerationsprozesse im zentralen Nervensystem sanft zu unterstützen.
Ergänzende Behandlung bei Demenzerkrankungen
Demenzerkrankungen können ergänzend zur medikamentösen Therapie – insbesondere mit der Implantat-Akupunktur – behandelt werden. Diese Form der Neurostimulation wirkt über das äußere Ohr und nutzt die Verbindung zwischen peripherem und zentralem Nervensystem.
Bei dieser innovativen Behandlungsmethode stimulieren kleine Titan-Implantate bestimmte Nervenzellen im Gehirn, wodurch Botenstoffe und Neurotransmitter wieder verstärkt angeregt und freigesetzt werden können. Dies kann helfen, geistige Leistungsfähigkeit, Aufmerksamkeit und emotionale Stabilität zu fördern.
Die Methode wird in verschiedenen Formen angewendet – individuell angepasst an die jeweilige Symptomatik und das Fortschreiten der Erkrankung. Ziel ist es, die Selbstregulation des Gehirns zu unterstützen und degenerativen Prozessen entgegenzuwirken.
Die Behandlung besteht aus:
- Ausführliches Vorgespräch
- Untersuchung spezifischer Zonen und Punkte am Ohr (z. B. Auffinden der Dopamin-Zone)
- Implantation von Titan-Nadeln (Implax®) oder resorbierbaren Implantaten (Templax®)
- Überprüfung und ggf. Anpassung der Medikation
- Nachbeobachtung über 12 Monate (zumeist telefonisch)
Ihr Ansprechpartner
Dr. med. Stefan Lobner
Implantat-Akupunkteur
Grad III
Expertenvideo
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Mehr InformationenHäufige Fragen zur Implantat-Akupunktur bei Demenzerkrankungen
Kann Akupunktur bei Demenz unterstützend eingesetzt werden?
Akupunktur wird seit vielen Jahren auch bei neurologischen Erkrankungen ergänzend eingesetzt. Einzelne Studien und klinische Erfahrungen deuten darauf hin, dass Akupunktur unterstützend dazu beitragen kann, Begleitsymptome zu beeinflussen und die Lebensqualität zu verbessern. Auch bei Demenz und Alzheimer wird Akupunktur daher als ergänzende Behandlungsmöglichkeit diskutiert.
Was ist der Unterschied zwischen klassischer Akupunktur und Implantat-Akupunktur bei Demenz?
Bei der klassischen Akupunktur werden Nadeln für eine begrenzte Zeit gesetzt und anschließend wieder entfernt. Die Implantat-Akupunktur arbeitet hingegen mit kleinen Titan-Implantaten oder selbstauflösenden Implantaten, die an definierten Punkten der Ohrmuschel unter die Haut eingesetzt werden. Dadurch entsteht eine kontinuierliche Stimulation, die länger auf das zentrale Nervensystem einwirken kann.
Wie kann Implantat-Akupunktur bei Demenzerkrankungen wirken?
Die Implantat-Akupunktur setzt gezielt Reize an spezifischen Punkten der Ohrmuschel, die über Nervenbahnen mit dem Gehirn verbunden sind. Dadurch können körpereigene Regulationsprozesse angeregt werden. Aus medizinischer Sicht wird diskutiert, dass dies unter anderem Einfluss auf Neurotransmitter, die neuronale Aktivität sowie das vegetative Nervensystem haben kann.
Ist Implantat-Akupunktur eine Alternative zur medikamentösen Therapie bei Demenz?
Implantat-Akupunktur wird nicht als Ersatz, sondern als ergänzende Behandlungsmethode zur schulmedizinischen Standardtherapie eingesetzt. Ziel ist es, die Beschwerden ganzheitlich zu betrachten und zusätzliche Impulse für das Nervensystem zu setzen.
Für welche Beschwerden im Zusammenhang mit Demenz wird Akupunktur eingesetzt?
Akupunktur wird unter anderem im Zusammenhang mit Konzentrationsproblemen, Unruhe, Schlafstörungen oder Stimmungsschwankungen eingesetzt. Auch bei nachlassender geistiger Leistungsfähigkeit kann sie als begleitende Maßnahme in Betracht gezogen werden.
Wie läuft eine Behandlung mit Implantat-Akupunktur bei Demenz ab?
Nach einem ausführlichen ärztlichen Gespräch werden individuelle Punkte an der Ohrmuschel bestimmt. Anschließend werden kleine Implantate unter die Haut eingesetzt, die eine kontinuierliche Stimulation ermöglichen. Der Eingriff dauert in der Regel etwa 30 Minuten. Die weitere Betreuung erfolgt individuell über ein Jahr im Rahmen regelmäßiger telefonischer Nachkontrollen.
Welche Rolle spielt Akupunktur als alternative Behandlungsmethode bei Demenz?
Akupunktur wird von vielen Patienten und Angehörigen als ergänzende, alternative Behandlungsmethode wahrgenommen, insbesondere wenn bestehende Therapien allein als nicht ausreichend empfunden werden. Sie kann dazu beitragen, das Behandlungskonzept zu erweitern und zusätzliche Ansätze im Umgang mit der Erkrankung zu berücksichtigen.
Wie kann ich mich zur Implantat-Akupunktur bei Demenz beraten lassen und weitere Informationen erhalten?
Für eine persönliche Einschätzung besteht die Möglichkeit eines Beratungsgesprächs mit Dr. med. Stefan Lobner – entweder vor Ort in der Praxis oder im Rahmen einer Videosprechstunde. Dabei können Beschwerden, bisherige Behandlungen und mögliche Therapieansätze in Ruhe besprochen werden.
Wenn Sie sich zunächst informieren möchten, können Sie zudem kostenlos Informationsmaterial zur Implantat-Akupunktur anfordern, um sich einen Überblick über die Methode und den Ablauf zu verschaffen.
Mögliche positive Effekte der Implantat-Akupunktur bei Demenz und Alzheimer
- Unterstützung der Konzentrationsfähigkeit
- Förderung des Erinnerungsvermögens
- Verbesserung der Schlafqualität und Stimmung
- Positive Wirkung auf Antrieb und Orientierung
- Begleitende Stabilisierung des Allgemeinbefindens
Eigene Langzeitbeobachtungen und weiterführende Informationen
In unserer Praxis führen wir kontinuierlich eigene Anwendungs- und Langzeitbeobachtungen zur Implantat-Akupunktur durch.
Die daraus gewonnenen Ergebnisse können Sie auf Wunsch kostenfrei in unserer Praxis anfordern.
Weiterführende Einblicke finden Sie zudem im Fachbuch „Implantat-Akupunktur – Präzisionstherapie für neurologische und psychosomatische Krankheiten sowie für chronische Schmerzerkrankungen“ von Dr. med. Stefan Lobner und Dr. med. Rolf Wlasak (2025).