ADS & ADHS bei Erwachsenen, Jugendlichen und Kindern Wie Implantat-Akupunktur unterstützend wirken kann

Implantat-Akupunktur bei ADS und ADHS

Die Implantat-Akupunktur kann im Rahmen eines komplementärmedizinischen Ansatzes unterstützend eingesetzt werden, um Symptome wie Konzentrationsschwierigkeiten, innere Unruhe, Hyperaktivität und Impulsivität zu lindern.

Durch die sanfte Neurostimulation über das Ohr kann das vegetative Nervensystem harmonisiert und die Aufmerksamkeitsregulation verbessert werden.

Darüber hinaus kann versucht werden, durch eine Neurostimulation über das Ohrläppchen die Ausschüttung körpereigener Botenstoffe wie Dopamin und Serotonin zu erhöhen. Dies kann die emotionale Stabilität fördern und das allgemeine Wohlbefinden verbessern – sowohl bei Erwachsenen als auch bei Jugendlichen und Kindern.

Sanfte Stimulation über das Ohr

Bei der Behandlung werden kleine Nadeln aus medizinisch reinem Titan, bei Kindern auch auflösbare Implantate, unter die Haut des Ohrläppchens gesetzt. Durch diese dauerhafte Stimulation sollen Nervenzellen im Gehirn angeregt werden, Dopamin und andere wichtige Neurotransmitter vermehrt selbst freizusetzen. Ziel ist es, die natürliche Balance der Botenstoffe wiederherzustellen und die Konzentrationsfähigkeit langfristig zu verbessern.

Die Behandlung besteht aus:

  • Ausführliches Vorgespräch
  • Untersuchung spezifischer Zonen und Punkte am Ohr (z. B. Auffinden der Dopamin-Zone)
  • Implantation von Titan-Nadeln (Implax®) oder resorbierbaren Implantaten (Templax®)
  • Überprüfung und ggf. Anpassung der Medikation
  • Nachbeobachtung über 12 Monate (zumeist telefonisch)

Ihr Ansprechpartner

Dr. med. Stefan Lobner, Implantat-Akupunkteur Grad 3 - Experte für dauerhafte Akupunktur in Meerbusch

Dr. med. Stefan Lobner
Implantat-Akupunkteur
Grad III

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Mögliche positive Effekte der Implantat-Akupunktur bei ADS & ADHS

  • Verbesserung von Konzentration und Aufmerksamkeit
  • Reduktion innerer Unruhe und Impulsivität
  • Stabilisierung des Schlafrhythmus
  • Förderung emotionaler Ausgeglichenheit
  • Sanfte, dauerhafte Unterstützung

Häufige Fragen zur Implantat-Akupunktur bei ADHS

Akupunktur wird seit vielen Jahren auch bei funktionellen und neurologischen Beschwerden ergänzend eingesetzt. Einzelne Studien und klinische Erfahrungen deuten darauf hin, dass Akupunktur bei ADS und ADHS unterstützend dazu beitragen kann, Symptome wie Konzentrationsschwierigkeiten, innere Unruhe oder Impulsivität zu beeinflussen und die Lebensqualität zu verbessern.

Bei der klassischen Akupunktur werden Nadeln nur für eine begrenzte Zeit gesetzt und anschließend wieder entfernt. Die Implantat-Akupunktur arbeitet mit kleinen Titan-Implantaten oder selbstauflösenden Implantaten, die an definierten Punkten der Ohrmuschel unter die Haut eingesetzt werden. Dadurch entsteht eine kontinuierliche Stimulation, die länger auf das Nervensystem einwirken kann.

Die Implantate setzen gezielte Reize an spezifischen Punkten der Ohrmuschel, die über Nervenbahnen mit dem zentralen Nervensystem verbunden sind. Dadurch können körpereigene Regulationsprozesse angeregt werden. Aus medizinischer Sicht wird diskutiert, dass dies unter anderem Einfluss auf die Regulation von Botenstoffen wie Dopamin und Serotonin sowie auf das vegetative Nervensystem haben kann.

Akupunktur wird unter anderem bei Konzentrationsproblemen, innerer Unruhe, Impulsivität, Schlafstörungen oder emotionaler Instabilität eingesetzt. Sie kann sowohl bei Erwachsenen als auch bei Jugendlichen und Kindern als begleitende Maßnahme in Betracht gezogen werden.

Implantat-Akupunktur wird nicht als Ersatz, sondern als ergänzende Behandlungsmethode zur schulmedizinischen Standardtherapie eingesetzt. Ziel ist es, im Rahmen eines komplementärmedizinischen Ansatzes zusätzliche Impulse zur Unterstützung der Selbstregulation zu setzen.

Die Methode kann grundsätzlich auch bei Kindern angewendet werden. In diesen Fällen werden häufig selbstauflösende Implantate verwendet. Ob eine Behandlung sinnvoll ist, sollte immer individuell und im ärztlichen Gespräch entschieden werden.

Akupunktur wird von vielen Betroffenen und Eltern als ergänzende, alternative Behandlungsmethode wahrgenommen. Sie kann dazu beitragen, das bestehende Therapiekonzept zu erweitern und zusätzliche Ansätze zur Unterstützung von Konzentration, Verhalten und emotionaler Stabilität zu berücksichtigen.

Für eine persönliche Einschätzung besteht die Möglichkeit eines Beratungsgesprächs mit Dr. med. Stefan Lobner – entweder vor Ort in der Praxis oder im Rahmen einer Videosprechstunde. Dabei können individuelle Beschwerden und mögliche Therapieansätze besprochen werden.
Zusätzlich können Sie kostenlos Informationsmaterial zur Implantat-Akupunktur anfordern, um sich vorab einen Überblick über die Methode und den Ablauf zu verschaffen.

Eigene Langzeitbeobachtungen und weiterführende Informationen

In unserer Praxis führen wir kontinuierlich eigene Anwendungs- und Langzeitbeobachtungen zur Implantat-Akupunktur durch.
Die daraus gewonnenen Ergebnisse können Sie auf Wunsch kostenfrei in unserer Praxis anfordern.

Weiterführende Einblicke finden Sie zudem im Fachbuch „Implantat-Akupunktur – Präzisionstherapie für neurologische und psychosomatische Krankheiten sowie für chronische Schmerzerkrankungen“ von Dr. med. Stefan Lobner und Dr. med. Rolf Wlasak (2025).

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