Makula-Degeneration Wie Implantat-Akupunktur unterstützend wirken kann bei feuchter und trockener Makuladegeneration im Auge

Implantat-Akupunktur bei Makula-Degeneration

Die Implantat-Akupunktur kann im Rahmen eines komplementärmedizinischen Ansatzes unterstützend zur Linderung von Begleitsymptomen der feuchten und trockenen Makuladegeneration (AMD) beitragen.

Ziel dieser Methode ist es, den Krankheitsverlauf zu verlangsamen, die Durchblutung im Augenbereich zu fördern und die Sehfähigkeit langfristig zu stabilisieren.

Unterstützung bei chronischen Augenerkrankungen

Die Makuladegeneration zählt zu den häufigsten Ursachen für Sehverlust im höheren Lebensalter.
Mit der Implantat-Akupunktur kann das zentrale Nervensystem über das äußere Ohr sanft stimuliert werden.
Dies kann körpereigene Regenerations- und Stoffwechselprozesse aktivieren, die die Netzhautversorgung und die Sauerstoffaufnahme des Auges verbessern.

Die Behandlung besteht aus:

  • Ausführliches Vorgespräch
  • Untersuchung spezifischer Zonen und Punkte am Ohr (z. B. Auffinden der Dopamin-Zone)
  • Implantation von Titan-Nadeln (Implax®) oder resorbierbaren Implantaten (Templax®)
  • Überprüfung und ggf. Anpassung der Medikation
  • Nachbeobachtung über 12 Monate (zumeist telefonisch)

Sicherheit und Verträglichkeit

Die Implantation erfolgt nahezu schmerzfrei, eine Narkose ist nicht erforderlich.
Die Methode gilt als risikoarm – bisher sind keine Nebenwirkungen oder Wechselwirkungen bekannt.
Die Behandlung ist für Patientinnen und Patienten in jedem Alter gut verträglich.

Mögliche Ziele einer Behandlung mit Implantat-Akupunktur bei AMD

Eine vollständige Heilung der Makuladegeneration ist nach aktuellem Stand der Medizin nicht möglich.
Jedoch konnten in unserer Praxis deutliche Sehverbesserungen und Stabilisierung des Krankheitsverlaufs bei vielen Patientinnen und Patienten beobachtet werden.

Erfahrungsberichte zeigen, dass der Erkrankungsprozess verlangsamt oder in einzelnen Fällen sogar zum Stillstand gebracht werden kann.
Ziel der Behandlung ist es, die Sehleistung möglichst lange zu erhalten, die Lebensqualität zu steigern und den Verlust der Selbstständigkeit zu verhindern.

Ihr Ansprechpartner

Dr. med. Stefan Lobner, Implantat-Akupunkteur Grad 3 - Experte für dauerhafte Akupunktur in Meerbusch

Dr. med. Stefan Lobner
Implantat-Akupunkteur
Grad III

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Mögliche positive Effekte der Implantat-Akupunktur bei Makuladegeneration

  • Stabilisierung der Sehfähigkeit
  • Verbesserung der Netzhautdurchblutung
  • Unterstützung der Sauerstoffversorgung im Auge
  • Verlangsamung des degenerativen Prozesses
  • Förderung von Ruhe, Schlaf und allgemeinem Wohlbefinden

Häufige Fragen zur Implantat-Akupunktur bei Makuladegeneration

Akupunktur wird seit vielen Jahren auch bei chronischen Augenerkrankungen ergänzend eingesetzt. Einzelne Studien und klinische Erfahrungen deuten darauf hin, dass Akupunktur unterstützend dazu beitragen kann, Begleitsymptome zu beeinflussen und die Lebensqualität zu verbessern. Auch bei feuchter und trockener Makuladegeneration wird Akupunktur daher als ergänzende Behandlungsmöglichkeit diskutiert.

Bei der klassischen Akupunktur werden Nadeln für eine begrenzte Zeit gesetzt und anschließend wieder entfernt. Die Implantat-Akupunktur arbeitet hingegen mit kleinen Titan-Implantaten oder selbstauflösenden Implantaten, die an definierten Punkten der Ohrmuschel unter die Haut eingesetzt werden. Dadurch entsteht eine kontinuierliche Stimulation, die länger auf das zentrale Nervensystem einwirken kann.

Die Implantate setzen gezielte Reize an spezifischen Punkten der Ohrmuschel, die über Nervenverbindungen mit dem zentralen Nervensystem verbunden sind. Dadurch können körpereigene Regulationsprozesse angeregt werden. Aus medizinischer Sicht wird diskutiert, dass dies unter anderem Einfluss auf Durchblutung, Stoffwechselprozesse sowie die Sauerstoffversorgung im Bereich der Netzhaut haben kann.

Akupunktur wird unter anderem bei Beschwerden wie nachlassender Sehschärfe, eingeschränkter Orientierung oder allgemeinen Belastungen im Alltag eingesetzt. Ziel ist es, die Sehleistung möglichst lange zu erhalten und die Lebensqualität zu unterstützen.

Implantat-Akupunktur wird nicht als Ersatz, sondern als ergänzende Behandlungsmethode zur augenärztlichen Standardtherapie eingesetzt. Ziel ist es, im Rahmen eines komplementärmedizinischen Ansatzes zusätzliche Impulse zur Unterstützung körpereigener Regulationsprozesse zu setzen.

Erfahrungsberichte sowie klinische Beobachtungen aus unserer Praxis deuten darauf hin, dass Implantat-Akupunktur bei einigen Patientinnen und Patienten zur Stabilisierung der Beschwerden beitragen kann. Der individuelle Verlauf ist jedoch unterschiedlich und hängt unter anderem vom Stadium und der Form der Makuladegeneration ab.

Nach einem ausführlichen ärztlichen Gespräch werden die relevanten Punkte an der Ohrmuschel bestimmt. Anschließend werden kleine Implantate unter die Haut eingesetzt, die eine kontinuierliche Stimulation ermöglichen. Der Eingriff dauert in der Regel etwa 30 Minuten. Die weitere Betreuung erfolgt individuell über ein Jahr im Rahmen regelmäßiger telefonischer Nachkontrollen.

Die Methode gilt als risikoarm und wird in der Regel gut vertragen. Bisher sind keine relevanten Neben- oder Wechselwirkungen bekannt. Die Implantation erfolgt nahezu schmerzfrei, kann auf Wunsch aber auch unter lokaler Betäubung durchgeführt werden.

Für eine persönliche Einschätzung besteht die Möglichkeit eines Beratungsgesprächs mit Dr. med. Stefan Lobner – entweder vor Ort in der Praxis oder im Rahmen einer Videosprechstunde. Dabei können Beschwerden, bisherige Behandlungen und mögliche Therapieansätze besprochen werden.
Zusätzlich können Sie kostenlos Informationsmaterial zur Implantat-Akupunktur anfordern, um sich vorab einen Überblick über die Methode und den Ablauf zu verschaffen.

Eigene Langzeitbeobachtungen und weiterführende Informationen

In unserer Praxis führen wir kontinuierlich eigene Anwendungs- und Langzeitbeobachtungen zur Implantat-Akupunktur durch.
Die daraus gewonnenen Ergebnisse können Sie auf Wunsch kostenfrei in unserer Praxis anfordern.

Weiterführende Einblicke finden Sie zudem im Fachbuch „Implantat-Akupunktur – Präzisionstherapie für neurologische und psychosomatische Krankheiten sowie für chronische Schmerzerkrankungen“ von Dr. med. Stefan Lobner und Dr. med. Rolf Wlasak (2025).

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