Morbus Parkinson Wie Implantat-Akupunktur zur Linderung von Begleitsymptomen beitragen kann
Die Implantat-Akupunktur kann im Rahmen eines komplementärmedizinischen Ansatzes unterstützend zur Linderung von Bewegungsstörungen beitragen und die Lebensqualität verbessern. Durch die gezielte Stimulation spezifischer Nervenareale im Ohr können körpereigene Regulationsprozesse aktiviert werden, die sich positiv auf das zentrale Nervensystem auswirken.
Langjährige Erfahrung und wissenschaftliche Beobachtungen
In den letzten zwölf Jahren haben wir über 3.000 Patientinnen und Patienten mit Morbus Parkinson behandelt.
Unsere Praxis hat dabei eine Anwendungsbeobachtung und zwei Langzeitbeobachtungen zu dieser Erkrankung durchgeführt.
Die Ergebnisse zeigen, dass die Implantat-Akupunktur bei vielen Betroffenen eine deutliche Verbesserung der Alltagsfunktionen und eine Reduktion typischer Parkinson-Symptome bewirken kann.
Die Behandlung besteht aus:
- Ausführliches Vorgespräch
- Untersuchung spezifischer Zonen und Punkte am Ohr (z. B. Auffinden der Dopamin-Zone)
- Implantation von Titan-Nadeln (Implax®) oder resorbierbaren Implantaten (Templax®)
- Überprüfung und ggf. Anpassung der Medikation
- Nachbeobachtung über 12 Monate (zumeist telefonisch)
Ihr Ansprechpartner
Dr. med. Stefan Lobner
Implantat-Akupunkteur
Grad III
Expertenvideo
Sie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von YouTube. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf die Schaltfläche unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden.
Mehr InformationenHäufige Fragen zur Implantat-Akupunktur bei Morbus Parkinson
Kann Akupunktur bei Morbus Parkinson unterstützend eingesetzt werden?
Akupunktur wird seit vielen Jahren auch bei neurologischen Erkrankungen wie Morbus Parkinson ergänzend eingesetzt. Einzelne Studien und klinische Erfahrungen deuten darauf hin, dass Akupunktur unterstützend dazu beitragen kann, Begleitsymptome zu beeinflussen und die Lebensqualität zu verbessern. Sie wird daher häufig als ergänzende Behandlungsmethode in Betracht gezogen.
Was ist der Unterschied zwischen klassischer Akupunktur und Implantat-Akupunktur bei Parkinson?
Bei der klassischen Akupunktur werden Nadeln für eine begrenzte Zeit gesetzt und anschließend wieder entfernt. Die Implantat-Akupunktur arbeitet hingegen mit kleinen Implantaten, die an definierten Punkten der Ohrmuschel unter die Haut eingesetzt werden. Dadurch entsteht eine kontinuierliche Stimulation, die über einen längeren Zeitraum auf das zentrale Nervensystem einwirken kann.
Wie kann Implantat-Akupunktur bei Morbus Parkinson wirken?
Die Implantate setzen gezielte Reize an spezifischen Punkten der Ohrmuschel, die über Nervenverbindungen mit dem Gehirn verbunden sind. Dadurch können körpereigene Regulationsprozesse angeregt werden. Aus medizinischer Sicht wird diskutiert, dass dies unter anderem Einfluss auf Bewegungssteuerung, Neurotransmitter sowie das vegetative Nervensystem haben kann.
Für welche Beschwerden bei Parkinson wird Akupunktur eingesetzt?
Akupunktur wird unter anderem im Zusammenhang mit Konzentrationsproblemen, Unruhe, Schlafstörungen oder Stimmungsschwankungen eingesetzt. Auch bei nachlassender geistiger Leistungsfähigkeit kann sie als begleitende Maßnahme in Betracht gezogen werden.
Ist Implantat-Akupunktur eine Alternative zur medikamentösen Therapie bei Parkinson?
Implantat-Akupunktur wird nicht als Ersatz, sondern als ergänzende Behandlungsmethode zur medikamentösen Standardtherapie eingesetzt. Ziel ist es, im Rahmen eines komplementärmedizinischen Ansatzes zusätzliche Impulse zur Unterstützung des Nervensystems zu setzen.
Welche Erfahrungen gibt es mit Implantat-Akupunktur bei Morbus Parkinson?
In der Praxis von Dr. med. Stefan Lobner wurden in den letzten Jahren zahlreiche Patientinnen und Patienten mit Morbus Parkinson ergänzend mit Implantat-Akupunktur behandelt. Erfahrungsberichte sowie von uns durchgeführte, nicht publizierte Anwendungs- und Langzeitbeobachtungen deuten darauf hin, dass sich bei vielen Betroffenen Alltagsfunktionen und typische Begleitsymptome im Verlauf positiv entwickeln können.
Wie kann ich mich zur Implantat-Akupunktur bei Parkinson beraten lassen und weitere Informationen erhalten?
Für eine persönliche Einschätzung besteht die Möglichkeit eines Beratungsgesprächs mit Dr. med. Stefan Lobner – entweder vor Ort in der Praxis oder im Rahmen einer Videosprechstunde. Dabei können Beschwerden, bisherige Behandlungen und mögliche Therapieansätze besprochen werden.
Zusätzlich können Sie kostenlos Informationsmaterial zur Implantat-Akupunktur anfordern, um sich vorab einen Überblick über die Methode und den Ablauf zu verschaffen.
Mögliche positive Effekte der Implantat-Akupunktur bei Morbus Parkinson
- Verbesserung der motorischen Kontrolle
- Minderung von Muskelsteifigkeit und Zittern
- Linderung von Schlafstörungen und innerer Unruhe
- Stabilisierung des Allgemeinbefindens
- Unterstützung der medikamentösen Therapie
Eigene Langzeitbeobachtungen und weiterführende Informationen
In unserer Praxis führen wir kontinuierlich eigene Anwendungs- und Langzeitbeobachtungen zur Implantat-Akupunktur durch.
Die daraus gewonnenen Ergebnisse können Sie auf Wunsch kostenfrei in unserer Praxis anfordern.
Weiterführende Einblicke finden Sie zudem im Fachbuch „Implantat-Akupunktur – Präzisionstherapie für neurologische und psychosomatische Krankheiten sowie für chronische Schmerzerkrankungen“ von Dr. med. Stefan Lobner und Dr. med. Rolf Wlasak (2025).