Morbus Parkinson

Die Parkinson-Krankheit ist eine langsam fortschreitende Erkrankung des zentralen Nervensystems. Hierbei kommt es zu einem Mangel am Botenstoff "Dopamin" innerhalb des Gehirns. In Deutschland sollen mehr als 300.000 Menschen davon betroffen sein.

Dopamin ist ein körpereigener Botenstoff (Hormon) und ist verantwortlich für die Kommunikation zwischen den Nervenzellen innerhalb des Gehirns und zwischen den Nerven- und Muskelzellen. Daher kann es zu Zittern, Gleichgewichtstörungen, Muskelsteifigkeit, Verstopfung, Riechstörungen, Nachlassen der Kraft der Stimme, eine krakelige Schrift und eine allgemeine Verlangsamung der Bewegung kommen.

In den letzten 10 Jahren haben wir mehr 1.500 Patienten mit Morbus Parkinson behandelt. Unsere Praxis hat mittlerweile zwei klinische Untersuchung bei dieser Erkrankung durchgeführt (siehe auch unter Wissenschaft).

Durch eine Implantat-Ohr-Akupunktur bei Parkinson kann es einer Verbesserung der folgenden Symptome kommen:

  • Schütteln (Tremor)
  • Muskelsteifigkeit (Rigor)
  • Bewegungsverlangsamung (Akinesie)
  • Schmerzen durch die Muskelsteifigkeit
  • Verbesserung von Antrieb, Aktivität und Stimmung
  • Reduzierung von Medikamenten

Bei dieser Methode werden kleine Titan-Nadeln in das äußere Ohr zur Stimulation des zentralen Nervensystems implantiert. Diese kleinen Implantate können die vermehrte Freisetzung von Dopmain innerhalb des zentralen Nervensystems anregen. 

Die Methode ist ohne Risiko, da die Implantate sehr sehr klein sind. Es braucht keine Narkose, die Haut schließt sich ohne Krustenbildung von selbst. Alle Patienten können sofort alle Tätigkeiten wieder unmittelbar nach der Behandlung aufnehmen.

Die erste Studie (2007) untersuchte die Wirksamkeit und Verträglich von Titan-Implantaten bei Morbus Parkinson (siehe rechts).

Die zweite Studie (2014) untersuchte eine mögliche Verbesserung der Lebensqualtät in der Langzeitbeobachtung bei Morbus Parkinson (siehe rechts).

Beide Studien können Sie hier nachlesen.